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Vereinsgeschichte

Bemerkenswert waren die Schwimmer der Urzeit :Um sich von den übrigen Nichtschwimmern deutlich abzugrenzen, trugen sie einen fröhlichen, buschigen Helmschmuck.Wegen der Schwere der Rüstung konnte der Startsockel nur in kleinen Stufen bestiegen werden und die Startposition war natürlich nicht sehr stark nach vorne gebeugt. (Siehe Bild 1 unten)Nach jedem Wettkampf wurde die Kleidung gründlich geföhnt, um ein allzu starkes Rosten zu verhindern. Manchmal soll es vorgekommen sein, dass ein unglücklicher Schwimmer durch verrostete Scharniere mit einem Klescher am Boden des Beckens liegen geblieben ist.Das ist auch der Grund, weshalb sich auch heute noch in einigen Bädern manche Menschen scheuen, den Beckengrund zu reinigen und behaupten, der Sauger sei kaputt.Im Jahre 1981, zwei Jahre nach der Eröffnung des Mürzzuschlager Hallenbades stellte der damalige Finanzbeamte in Ruhe, Sepp REITER trotz ungüngstigter Voraussetzungen die neue Schwimmsektion des ATUS Mürzzuschlag auf die Beine. Reiter war auch zuvor schon der Begründer der Mürztaler Leichtathletikgemeinschaft und der Tennissektion. Als er für die Betreuung der Schwimmflöhe mit Karl TOST, Karl STARK, Franz GAUGL, Dr.Peter JUS und Richard LANG eine Traumpartie begeistern konnte, war die Weichenstellung für eine rasante Erfolgsstory erfolgt. Am Erfolg des Vereines waren als Trainer(Innen) des weiteren maßgeblich beteiligt :Gerhard BRENNERRupert und Gerlinde GRAFENEDERRenate BUCHEBNEREdit KERTESZ1989 stieg Günther ANTHOFER ein, der mit entscheidenden Impulsen die sportliche Entwicklung des Vereines unter dem Management von Wolfgang GUTSCHELHOFER (ab 1992) in den nächsten Jahren prägen sollte.Zuvor war bereits 1983 plötzlich mit Gerda TÖTZER( ADELMANN ) eine Mürztaler Schwimmerin Steirische Spitze. Mit der Übernahme der Sektionsleitung durch Hauptschuldirektor Richard LANG von 1987 bis 1992 erfolgte eine in wenigen Sätzen eher unbeschreibliche, unglaubliche Positionierung in der Österreichischen Schwimmszene:Österreichische Titel in den Nachwuchsklassen durch H.G. MANDLBAUER, Christoph REISENAUER und Christian ANTHOFER .August 1989: Birgit JUSSTAATSMEISTERTITEL, Österreichischer REKORD und Europameisterschafts B-Finale in BONN für Birgit JUS, anschließend internationale Spitzenplatzierungen bei Weltcup, Länderkämpfen und 3 weiteren Europameisterschaften. (ATHEN, AMERSFOORT, GELSENKIRCHEN)Nach der bereits gewöhnten Steirischen Titelhamsterei bei den Damen gelangen 1991 dem damals erst 15-jährigen Hans-Günther MANDLBAUER bei den Herren nie erwartete Landesmeistertitel über 100 u. 200 Brust, denen über 100 und 200 Rücken und 1999 auch über 200 Lagen noch mehrere nachfolgten. Der aus Mitterdorf stammende, jetzige Dipl. Ing. Martin ENGELBRECHT dominierte über viele Jahre die langen Kraulstrecken in der Steiermark und die Steirische Meisterin im Rückenschwimmen kam in den Jahren 1999 und 2000 mit Silke DISSAUER aus der Veitsch. Sigrid GUTSCHELHOFER ergänzte über fast 10 Jahre durch ihr außergewöhnliches Können Birgit und Karin JUS, Bettina Malinka, Nicole Grafenender, Silke Dissauer, Isabella KLAMPFL, sowie Jenny SCHEIKL und Sandra BUCHEBNER zu unschlagbaren, legendären 4 x 100 Kraul-Staffeln.Den stolzen Höhepunkt unserer Staffeltradition erlebten wir 2001: Wir gingen mit 3 Damenstaffeln an den Start und belegten die Plätze 1, 2 und 4. Mit dabei waren: Klampfl Isabella und Melanie, Buchebner, Eder, Scheikl, Jus Karin, Dissauer, Gutschelhofer, Kubasa, Pommer, Hofbauer, Bröckel.Danach könnte man jegliche Geschichtsschreibung eigentlich für einige Zeit aussetzen, hätten nicht im Sommer 2002 Ana Branovic, Tanja Kolar und Nadine Zselezen mit ihrem Dreifachsieg in der Kinderklasse über 100m Rücken angedeutet, dass man vielleicht noch ein bißchen Platz lassen sollte....für...Sommer 2003: Um den ersten und zweiten Platz über 4 x 100 Lagen bei den Steirischen Jugendmeisterschaften kämpfen Kopf an Kopf vom Anfang bis zum Schluß 2 Staffeln aus Mürzzuschlag vor dem übrigen Feld. Am Ende war der Unterschied nur 32 Hundertstel.Ein Jahr später, 2004 holt sich Tanja KOLAR den Titel einer Steirischen Meisterin der Allgemeinen Klasse über 200 m Rücken.Im Jahre 2007, nach der Umbennung des Vereines auf SCHWIMMCLUB RAIFFEISEN MÜRZZUSCHLAG, war Tanja KOLAR neuerlich über 50m Rücken Steirische Meisterin. Einmalig in der Vereinsgeschichte und einzigartig in der langen Geschichte des Landesschwimmverbandes werden die Steirischen Hallenmeisterschaften im Februar 2009 im Vivax Mürzzuschlag bleiben. Wie schon so oft in der Vergangenheit konnten wir mit gut durchdachten und funktional einmaligen Konstruktionen sowie durch hervorragende Organisation alle in Zufriedenheit und Erstaunen versetzen.September 2009: Birgit Jus übernahm die VereinsleitungMai 2010: Tanja Kolar, unser Aushängeschild der letzten Zeit, verstirbt im Alter von 19 Jahren. Unerträgliche Trauer lähmt sämtliche Betreuer und Aktive.Juni/Juli 2010: Katharina Shickle wird Steirische Meisterin über 400m Lagen in der Allgemeinen Klasse und Alina Schulhofer wird Österreichische Meisterin (U16) über 200m Kraul.Februar 2012: Stefan Adelmann schwimmt als dritter Mürzer unter 1:10 über 100 Brust. Er verbessert seinen VR über 400 Lagen auf 5:02. Kathi Shickle schwimmt VR über 400 Lagen und verdrängt Birgit Jus von Platz 1. Das macht auch Rebecca Shickle mit Ana Branovic über 800 Kraul!März 2012: Magdalena Holzer (JG 2001) wird bei den Österreichischen Nachwuchsmeisterschaften 3. über 100 Kraul!




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